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IMF Urges Albania to Raise Taxes



Gjergj Erebara Tirana

24.06.2011

 

Funds tells Albania to increase taxation and cut expenditures to close debt gap – but Tirana government does not appear to be listening.

 

 

“The flat tax can be raised to 12-15 per cent, [from the current 10 per cent] as a way to cut the deficit and the stock of public debt,” IMF representative Gerwin Bell said on Thursday in a joint press conference with Albania’s Minister of Finance Ridvan Bode and the Governor of Albania’s Central Bank, Ardian Fullani.

 

Fullani was also concerned about the country’s debt level and called on the centre-right government of Sali Berisha to increase structural economic reform in order to reinvigorate economic growth.

 

“Economic growth in the country had been financed in the last 20 years by raising debt, by immigrant remittances and by foreign direct investments,” he said. “Now we cannot increase the debt further and remittances are slowing and we need structural reforms to move forward,” Fullani added.

 

However, in contradiction to IMF and Bank recommendations to cut spending, the government plans to further increase its public debt from 60 per cent of GDP in 2010 to 62-63 per cent of GDP in 2013.

 

The new loans will finance a new highway linking Tirana with the industrial city of Elbasan and a new parliamentary complex in the capital.

 

Despite the IMF recommendations Finance Minister Bode remained adamant in support of the government’s expenditure plan questioning the Fund’s forecast of the country’s economic growth.

 

“Statistical models don’t always come true in the real world,” Bode said.

 

Quelle: albanianeconomy.com

 



Europarat: Unmenschliche Behandlung von Menschen und der illegale Handel mit menschlichen Organen in Kosovo



26.01.2011

Tagesanzeiger




Dokumente zum Thema:

 



«Der Eiserne Vorhang fällt erst jetzt»



02.12.2010

Mit Sali Berisha sprach Enver Robelli in Tirana

 

Regierungschef Sali Berisha verspricht, dass sein Land jeden Missbrauch der neuen Visafreiheit für die Schengen-Staaten bekämpfen wird. Eine Vereinigung mit Kosovo kommt für ihn nicht infrage.

 

Premier Berisha: «Wir nehmen die Kritik aus Brüssel ernst.»

Bild: Keystone

 

Sali Berisha: Hirte, Arzt, Staatschef, Premier

Sali Berisha kam 1944 in einer Bergbauernfamilie in Nordalbanien zur Welt. Als Kind hütete er Schafe. Er studierte an der Universität Tirana Medizin. Anschliessend erhielt er ein einjähriges Stipendium und spezialisierte sich in Paris als Kardiologe. 1990 setzte sich Berisha an die Spitze der albanischen Studentenbewegung, die den Sturz des kommunistischen Regimes einleitete. Von 1992 bis 1997 war er Staatspräsident. Im Frühjahr 1997 kam es in Albanien zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen, nachdem viele Albaner ihre Ersparnisse in dubiosen Sparpyramiden-Systemen verloren hatten. Berisha musste zurücktreten, seine Demokratische Partei ging in die Opposition. 2005 gelang ihm ein Comeback als Premierminister.(enr)

 

Vor zwei Jahrzehnten wurde der Sturz des kommunistischen Regimes eingeleitet. Ihr Land ist aber bis heute ein Sorgenkind der internationalen Gemeinschaft. Welche Bilanz ziehen Sie?

Vor 20 Jahren war Albanien das drittärmste Land der Welt; wir standen damals vor dem Kollaps, die Arbeitslosigkeit betrug 80 Prozent, das Pro-Kopf-Einkommen 200 Dollar. Den wenigen Touristen, die Albanien während der kommunistischen Herrschaft besuchten, wurde auf dem Flughafen von Tirana ein ideologiekonformer Haarschnitt verpasst. Hippie-Frisuren waren verpönt. Diese düstere Zeit haben wir weit hinter uns gelassen. Dieses Jahr machten 3,5 Millionen Touristen Ferien in Albanien. Wir verzeichnen einen Exportzuwachs von 60 Prozent. Fast die Hälfte der 3,2 Millionen Albaner verfügen über einen Internetanschluss – vor fünf Jahren, als meine Demokratische Partei die Macht übernahm, waren es gerade 5 Prozent. Vor zwei Jahrzehnten war Albanien ein Gulag am Mittelmeer, heute ist unser Land Nato-Mitglied.

 

Trotz dieser Fortschritte hat die EU Albanien den Kandidatenstatus verweigert. Die Vorwürfe aus Brüssel wiegen schwer: Die demokratischen Institutionen funktionierten kaum, die Justiz sei nicht unabhängig.

Die Arbeit des Parlaments war über mehrere Monate blockiert, weil sich die sozialistische Opposition mit ihrer Niederlage bei den Wahlen im vergangenen Jahr nicht abfinden will. Tatsache ist aber, dass die letzten Parlamentswahlen die freisten seit dem Fall des Kommunismus in Albanien waren. Das ist übrigens auch die Meinung der internationalen Beobachter. In ihrem jüngsten Fortschrittsbericht würdigt die EU unseren Kampf gegen die Korruption und die Stärkung der Justiz. In diesem Bereich bleibt aber noch viel zu tun. Wir nehmen die Kritik aus Brüssel ernst. Gleichzeitig hat die EU unsere Reformbemühungen belohnt: Ab Dezember dürfen unsere Bürger ohne Visa in die Schengen-Staaten einreisen. Albanien erlebt erst jetzt den Fall des Eisernen Vorhangs.

 

Vor allem die grossen EU-Staaten haben die Visumspflicht leicht widerwillig aufgehoben. Die Angst vor Missbräuchen ist gross. Droht Westeuropa jetzt ein Ansturm von Albanern?

Nein. Die Zeiten sind vorbei, als meine Landsleute rostige Schiffe kaperten, um nach Italien zu gelangen. Meine Regierung hat sich gegenüber allen Schengen-Staaten verpflichtet, jeden Missbrauch konsequent zu bekämpfen. Gerade läuft eine landesweite Informationskampagne über die Visafreiheit. Seit 2006 dürfen sich in unseren Gewässern keine Schnellboote bewegen. Diese Massnahme bleibt weiterhin in Kraft. Vor dem Verbot rissen Menschenschmuggler etwa 400 Personen in den Tod. Danach zählten wir kein einziges Opfer.

 

Aussenpolitisch steht Albanien vor neuen Herausforderungen. In Belgrad häufen sich die Stimmen, die eine Teilung Kosovos verlangen. Angesichts der verfahrenen Lage dort befürworten auch immer mehr Kosovo-Albaner einen Anschluss an Albanien. Unterstützt Ihr Land solche Bestrebungen?

Nein. Die Haltung Albaniens ist klar: Mit der Unabhängigkeit Kosovos sind die Grenzen auf dem Balkan endgültig gezeichnet. Die überwiegende Mehrheit der Albaner in der Region befürwortet die EU-Integration. Wir werden uns im Rahmen der europäischen Wertegemeinschaft vereinigen. Dazu braucht es aber keine Grenzänderungen. Ich bin an der Grenze zu Kosovo geboren und habe lange Zeit an die Idee einer Vereinigung aller albanischen Gebiete auf dem Balkan geglaubt. Heute sage ich: Wir müssen mit unseren Nachbarn eng zusammenarbeiten, damit die Grenzen an Bedeutung verlieren und die Menschen sich frei bewegen können.

 

Serbiens Staatschef Boris Tadic fordert einen historischen Kompromiss zwischen Serben und Albanern. In Diplomatenkreisen wird das als Forderung nach einer Teilung Kosovos interpretiert.

Wir wollen die Beziehungen zu Serbien, die historisch belastet sind, endlich verbessern. Ich erwarte Präsident Tadic bald in Tirana, es wird der erste Besuch eines hochrangigen Belgrader Politikers hier sein. Grenzänderungen werden aber kein Gesprächsthema sein. Wer meint, mit dem Anschluss von Rest-Kosovo an Albanien wäre die albanische Frage gelöst, der täuscht sich gewaltig oder will Konflikte schüren. Albanische Bevölkerungsgruppen leben in Südserbien, in Mazedonien und in Montenegro. Besonders die mazedonische Regierung muss die Albaner als gleichberechtigte Staatsbürger behandeln. Die Ziehung neuer Grenzen würde uns von Europa entfernen, und für die nächsten 20 Jahre müssten wir unsere EU-Ambitionen begraben.

 

Ihre Regierung baut neue Strassen, die eine bessere Kommunikation der Albaner auf dem Balkan ermöglichen. Kann auch so ein Grossalbanien entstehen?

Mit der neuen Autobahn von der Hafenstadt Durres bis zur Kosovo-Grenze wollen wir die wirtschaftliche Entwicklung der ganzen Region fördern. Eines Tages wird auch die serbische Wirtschaft davon profitieren.

 

(Tages-Anzeiger)

 





14.06.2010 FAZ

 





 



Eon steigt bei Adria-Pipeline ein



20.05.2010

 

Der größte deutsche Energieversorger Eon beteiligt sich an einem neuen, milliardenschweren Gasprojekt. Nach der Nordsee-Pipeline steigt der Konzern mit 15 Prozent beim südeuropäischen Projekt TAP ein, der Erdgas vom Kaspischen Meer und dem Nahen Osten nach Europa transportieren soll.

 

Vertreter von Eon Ruhrgas, der Schweizer Elektrizitätsgesellschaft Laufenburg (EGL) und der norwegischen Statoil haben gemeinsam ihren Einstieg beim "Trans Adriatic Pipeline Projekt", kurz TAP, unter Dach und Fach gebracht. Eon beteiligt sich an dem Projekt mit einem Anteil von 15 Prozent, EGL und Statoil mit jeweils 42,5 Prozent. TAP bleibe offen für weitere strategische Partner.

 

Das Pipeline-Projekt soll im Rahmen des sogenannten "südlichen Korridors" Gas vom Kaspischen Meer und dem Nahen Osten über Griechenland, Albanien und die Adria nach Italien bringen. Die EU fördert das Projekt nach Angaben des Konsortiums mit einem Betrag "im einstelligen Millionenbereich". Die Eon Ruhrgas AG hält bereits einen Anteil von 20 Prozent an der Ostsee-Pipeline Nord Stream.

 

Mit der Beteiligung an dem Projekt werde Eon künftig einen wichtigen Beitrag zur sicheren Energieversorgung Europas, "besonders im südlichen und südöstlichen Europa", leisten, sagte Eon-Ruhrgas- Vorstandsmitglied Jochen Weise.

 

Keine Konkurrenz zu Nabucco

 

Zum Pipeline-Projekt Nabucco sehe er angesichts wachsender Erdgasnachfrage in Europa keine Konkurrenz, betonte Weise. "Wir verdienen auch die politische Unterstützung der Europäischen Kommission." An der geplanten Pipeline Nabucco, die ebenfalls Gas aus der kaspischen Region liefern soll, beteiligt sich unter anderen der Energiekonzern RWE. Von der EU fließen 200 Millionen Euro für Nabucco.

 

Statoil-Vizepräsident Rune Bjørnson begrüßte die Beteiligung des deutschen Energiekonzerns. "Dieser Schritt wird das TAP-Projekt weiter stärken im Wettbewerb um den Transport von Gas vom Kaspischen Meer nach Europa." TAP-Direktor Kjetil Tungland nannte die Pipeline "den direkten und kosteneffizientesten Zugang zu den Gasreserven in der Kaspischen Region und im Mittleren Osten".

 

Die 520 Kilometer lange Pipeline soll Erdgas in die süditalienische Region Puglia und weiter nach Westeuropa führen. Die Transportkapazität ist nach Industrieangaben für 10 bis 20 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr ausgelegt. Das Projekt sehe einen Erdgasspeicher in Albanien vor, um die Liefersicherheit auch bei Engpässen zu gewährleisten.

Quelle: www.n-tv.de

 



Crans Montana Forum in Tirana - Albania



06.05.2010

 

http://www.cmf.ch/events/tirana2010/main.php

 



Hochwasser im Norden von Albanien



19.01.2010

 

Das Wasser in den Überschwemmungsgebieten rund um Shkodra sinkt langsam. Während der Alltag allmählich wieder beginnt, sind die Schäden noch nicht wirklich erkennbar.

 

Fast zwei Wochen lang steht das Hochwasser schon rund um Shkodra. Am Höhepunkt dehnte sich das überflutete Gebiet von der Küste bei Velipoja bis zu den Hügeln am Fuss der albanischen Alpen jenseits des Sees aus. Mehrere Tausend Personen aus den Dörfern entlang der Buna mussten evakuiert werden, Tausende von Häusern und mehr als 100 Quadratkilometer Agrarland waren überflutet.  Selbst in den Strassen Shkodras stand das Wasser zum Teil knietief, was zur Folge hatte, dass Wasserversorgung und Kanalisation zusammenbrachen. Sämtliche Strassen von Shkodra nach Süden und Westen waren zwischenzeitlich unterbrochen. Selbst die grossen Brücken standen zeitweise unter Wasser.

Aus ganze Europa ist Hilfe für die notleidende Bevölkerung eingetroffen. Wie gross der Schaden aber sein wird, ist noch nicht absehbar, solange das Wasser noch nicht komplett abgeflossen ist. Während in Shkodra die Schulen den Unterricht wieder aufnehmen, kehren die ersten Evakuierten wieder in ihre Dörfer zurück. Sie fürchten sich gemäss Aussagen in den albanischen Medien vor der Zerstörung, die sie zu Hause antreffen werden. Das über viele Jahre ersparte Häuschen, das Futter für die Tiere, die Felder, kleine Geschäfte – noch ist nicht klar, was noch zu gebrauchen ist.  Noch immer nicht verstummt ist die Kritik am Verhalten der Behörden. Diese beginnt mit Vorwürfen, dass die Stauseen viel zu voll waren, und gipfelt in der schlecht organisierten Evakuierung und Nothilfe. Edi Rama, Führer der albanischen Opposition, bezeichnete die Überschwemmung als »Gërdec des Wassers« in Anspielung an die Explosionskatastrophe vom März 2008 und die korrupte Rolle einiger Beamten, die diese Ereignisse zu verantworten hätten. (div)

Quelle: newslist Albanien - newsletter Albanien - Schweizerische Informations- und Koordinationsstelle für Albanien - Zürich

 



Freihandelsabkommen



18.12.2009

 

Die Europäische Freihandels-Assoziation (EFTA) – Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz – sowie Albanien haben heute ein Freihandelsabkommen unterzeichnet. Das Abkommen wird die bestehenden Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Seiten verstärken. Das Freihandelsabkommen liberalisiert in erster Linie den Warenverkehr zwischen beiden Seiten. Sowohl die EFTA als auch Albanien verpflichten sich, sämtliche Zölle auf Industriegüter, inklusive Fisch und andere Meeresprodukte, bei Inkrafttreten des Abkommens aufzuheben. Bilaterale Landwirtschaftsabkommen zwischen den einzelnen EFTA-Staaten und Albanien sind ebenfalls Teil des Vertragswerks, durch das eine Freihandelszone zwischen den Partnern geschaffen wird. Bestimmungen über den Schutz geistigen Eigentums, Dienstleistungen, Investitionen und das öffentliche Beschaffungswesen ergänzen das Abkommen  Der Botschafter der Republik Albanien bei den Vereinten Nationen und den anderen internationalen Organisationen in Genf, Sejdi Qerimaj, unterzeichnete für Albanien. Die EFTA-Staaten waren durch die liechtensteinische Aussenministerin, den isländischen Wirtschaftsminister, den norwegischen Minister für Handel und Industrie sowie Bundesrätin Doris Leuthard vertreten.  Der Warenhandel zwischen den EFTA-Staaten und Albanien erreichte 2008 einen Gesamtwert von US$ 42 Millionen. Die Exporte aus den EFTA-Staaten beliefen sich auf US$ 38 Millionen und bestanden vorwiegend aus pharmazeutischen Produkten, Maschinen und Tabak. Umgekehrt importierten die EFTA-Staaten hauptsächlich Maschinen, mechanische Hilfsmittel, Körner und Saatgut sowie gewobene Textilien aus Albanien mit einem Gesamtwert von 4 Millionen US Dollar. (PD)

 

*** newslist Albanien - newsletter Albanien - Schweizerische Informations- und Koordinationsstelle für Albanien - Zürich - www.albanien.ch ***




Ölfirma Manas bringt Albanien-Projekt an Börse



25.11.2009

 

Dem Erdölprojekt in Albanien fliessen durch die Transaktion zunächst 30 Millionen kanadische Dollar zu. Das war notwendig: Manas Petroleum ist zwar in Besitz von 16 Bohrlizenzen in fünf Ländern mit dem Potenzial von mehreren Milliarden Fass Erdöl und 2800 Milliarden Kubikfuss Erdgas.

 

Aber das Geld ist beim Schweizer Unternehmen nach herben Verlusten durch den Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers knapp geworden. Für weitere Lizenzzahlungen und Explorationsprojekte fehlten die Mittel.

 

Nun verkauft Manas ihre Lizenzen in Albanien. Das heisst, das Projekt wird in die in Toronto gelistete WWI Resources gebracht. Kontrolliert wird diese durch den Investor Endeavour Financial, der bereits mehrere ähnliche Projekte finanziert hat.

 

Bei Erfolg steigt die Beteiligung auf bis zu 50 Prozent

 

Manas trennt sich damit zwar von seinem vielversprechendsten Projekt: Unabhängige Geologen haben in vier Blöcken ein Potenzial von 3 Milliarden Fass Öl ausgemacht. Weitere 900 Millionen Fass sollen in den zwei übrigen Blöcken liegen.

 

Die Schweizer bleiben aber beteiligt. «Die Vereinbarung sieht vor, dass Manas Anteilseigner im Umfang von rund 30 Prozent bleibt,» sagt CEO Erik Herlyn zu cash. «Im Erfolgsfall steigt der Anteil auf bis zu 50 Prozent.»

 

Manas Petroleum stellt auch das Management der neuen Gesellschaft und drei von sechs Verwaltungsräten. Im Laufe des kommenden Jahres sollen die ersten Bohrtürme aufgefahren werden.

 

Laut Herlyn ist der Verkauf des Albanien-Projekts strategiekonform: Manas ist darauf spezialisiert, sich Bohrrechte in potenziellen Fördergebieten zu beschaffen, um dann in einem so genannten Farming out rund 75 Prozent des Projekts an grosse Partner abzugeben, um Risiko und finanziellen Aufwand auf starke Schultern zu verteilen.

 

In Kirgisien sowie in Tadschikistan arbeitet Manas bereits mit dem australischen Santos-Konzern zusammen, in Chile mit Geopark und Pluspetrol.

 

Informationen bereits durchgesickert - WWI-Handel gestoppt

 

Das unternehmerische Risiko bei Manas und der neuen Gesellschaft bleibt aber gross: Nur knapp ein Drittel aller Explorationsbohrungen zeitigen auch wirklich Erfolg. Auch für Anleger ist die Aktie von Manas Petroleum eine Hoch-Risiko-Anlage: Auf dem Höhepunkt des Erdölbooms war die Aktie 6,35 Dollar wert. Anfang dieses Jahres wurden noch knapp 10 Cents bezahlt.

 

In den letzten Tagen ist der Kurs von 50 auf 62 Cents gestiegen. Der Handel mit WWI-Aktien wurde dagegen bereits vergangene Woche ausgesetzt, nachdem erste Informationen zum Deal durchgesickert waren und die Aktie in die Höhe geschossen war.

 

Die Transaktion könnte für risikofähige Investoren interessant sein: Bislang wird ein Barrel Öl der Manas-Ressourcen von der Börse mit rund 2 Cent bewertet. An der Toronto Stock Exchange Venture, wo eine Vielzahl von Rohstoff- und Explorationsfirmen gelistet sind - wird das Barrel Öl schon mal mit 10 bis 20 Cent bewertet. Auch wenn es noch Untergrund schlummert.

 

Endeavour Financial hat in Albanien eine weitere Explorationsfinanzierung übernommen - in direkter Nachbarschaft der Manas-Blöcke. Die Marktkapitalisierung der Gesellschaft namens Bankers Petroleum ist seitdem von rund 200 Millionen auf über 1 Milliarde Dollar gestiegen.

 

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